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Das G 8 ist nicht zu retten
In der derzeitigen Form, das zeigen auch die Querelen um die neue Oberstufe Q 11, entspricht das G 8 nicht den Anforderungen an ein Bildungssystem im 21. Jahrhundert. Unterricht, der die Wissensvermittlung in 14 verschiedene Fächer und diese wiederum in 45Minuten Stücke zerhackt, fördert nicht die heute nötigen Kompetenzen wie Teamfähigkeit und eigenständiges Erarbeiten von Inhalten.
Wir brauchen das Gymnasium als rhythmisierte Ganztagsschule mit völlig anderen Lehr- und Lerninhalten und neuen Bewertungsmethoden, um dem Lernen ausschließlich für Noten und dem darauf folgenden Vergessen ein Ende zu bereiten. Deshalb unterstützen wir das Diskussionspapier des Bayerischen Lehrerinnen- und Lehrerverbands Das Gymnasium neu denken :
Nachhaltiges Lernen statt Fokussierung auf Noten und Punkte
Rückmeldung über individuelle Lernfortschritte als Bewertungssystem
Ausbau der Diagnose- und Fördermöglichkeiten für alle Leistungsgruppen
Lehrkräfte als Lerncoach
In den Jahrgangsstufen fünf mit sieben Unterricht in Einzelfächern (z.B. Fremdsprachen, Mathematik) und in Domänen (z.B. Naturwissenschaften, musisch-künstlerisches Gestalten)
In den Jahrgangsstufen acht und neun Schwerpunkt auf Projektarbeit: schulischer Unterricht in modularisierter Epochenform und durch blended learning (Onlinekurs mit Präsenzblöcken)
Ab der zehnten Jahrgangsstufe wissenschaftspropädeutischer Unterricht in Einzelfächern
Wesentlich bessere Lehrer- Schülerrelation und verstärkter Einsatz von Sozialpädagogen und Schulpsychologen
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